Sonntag, 10. Mai 2020

The Hanging Man


Ich muss sagen beim Hanging Man geht es nicht nur um den Genuss des Gins. Denn schon wenn man den Gin bestellen will, auf der Internetseite, stolpert man über eine sehr spannende Geschichte. Die Geschichte fand ich sogar so spannend das ich sie sogar vor der Bestellung durchgelesen habe (und ich bin eigentlich sehr Lesefaul). Die Geschichte handelt von dem Zuchthauswärter 21/07 und die Entstehung des Rezeptes. Und in der Geschichte findet man auch den Hintergrund warum der Hanging Man halt Hanging Man heißt.
Geruchlich dominiert definitiv die Wacholder Beere, allerdings gibt es auch ein Prise Zitrusfrüchte im Geruch. Pur ist er geschmacklich sehr mild, auch hier dominiert wieder die Wacholderbeere allerdings gibt es auch einen leichten Anflug von Kräutern im Geschmack. Im Abgang wird der Wacholder Geschmack intensiver aber nicht zu aufdringlich und auch hier kommen wieder Kräuter durch. Insgesamt kann man den Hanging Man sogar pur gut trinken, da er wirklich mild ist und es zu keiner Zeit das typisch alkoholische brennen verursacht. Gemischt mit dem Fever Tree Tonic Water kommt der Wacholder Geschmack des Hanging Man's noch immer gut durch und schmeckt auch sehr gut (und das sagt jemand der gar kein Tonic water mag). Allerdings bin ich der Meinung daß man den Hanging Man lieber pur trinken sollte, um diesen Premium London Dry Gin auch richtig zu würdigen. Und an dieser Stelle will ich den Machern von Hanging Man Mal kurz meinen Respekt zollen. Ihr habt euch echt Mühe gegeben und nicht nur einen richtig geilen London Dry Gin hergestellt, sondern auch die Story dahinter die Ihr geschaffen habt ist wirklich fesselnd und einfach nur der Wahnsinn.

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